Entdeckungsreise durch Geist, Seele und Körper

Dieser Blog ist eine Entdeckungsreise durch die Höhen und Tiefen unseres ganzen Seins und was wir selbst dazu beitragen, uns hoch hinauf oder tief hinab zu steuern. Welche Rolle spielen unsere Gedanken und Vorstellungen, unsere Gefühle und seelischen Bedürfnisse, und wie sind sie zuletzt mit unserem Körper spürbar und sichtbar verknüpft?

Ist unsere Kraft unerschöpflich?

Was bedeutet das für die Selbstheilung? Ist sie wirklich etwas Besonderes, ist sie nur bestimmten Menschen vorbehalten, können sich nur wenige aus eigener Kraft heilen?

Nein. Aus meiner Sicht ist Heilung aus eigener Kraft nichts anderes als die uralte Schöpfung, die immer wieder neu stattfindet, täglich, stündlich und in jedem Augenblick. Sich selbst heilen aus eigener Kraft ist der natürlichste Vorgang, den wir in dieser Welt kennen. Ohne Selbstheilung würden wir nicht überleben. Ununterbrochen heilen wir uns selbst, ohne dass wir es auch nur bemerken würden. Milliarden von Zellen unseres Organismus sterben täglich, und Milliarden entstehen täglich neu. Fügen wir uns etwa beim Zwiebelschneiden einen kleinen Schnitt zu, dann sorgt unser Organismus für sich selbst. Die Wunde schließt sich, ohne dass wir selbst dazu etwas beitragen könnten.

Dahinter steht eine Kraft, die wir von Anfang an in uns tragen und die niemals verlorengeht. Diese Kraft ist unerschöpflich. Wir sagen, wir heilen uns aus eigener Kraft. In Wirklichkeit aber wissen oder ahnen wir, dass Heilung ohne die unerschöpfliche Kraft nicht möglich wäre.

Heilung aus eigener Kraft, die unter die Haut geht

Dies im Blick streifen wir gemeinsam mit offenen Augen durch wegloses Land. Wir schauen nicht mit den Augen der Psychologie oder Psychosomatik. Im Blog geht es nicht um Konzepte, sondern um tägliche Gewohnheiten, Glaubenssätze, Veränderung, Entwicklung, Selbstheilung. Gemeinsam überlegen wir, wie alles zusammenhängt, was uns das für unser Leben sagt und wie wir es heilsam ändern können.

Gehen wir auf diese Weise an die Sache heran, dann werden wir uns nicht heraushalten können. Sind wir bereit, uns zu verwandeln? Uns zu entwickeln? Eine andere, ein anderer zu werden? Wie stellen wir es an, uns selbst treu zu bleiben und doch im Fluss des Lebens mitzuschwimmen?

Welchen Einfluss hat bei all dem unsere innere Haltung auf die Gewebe unseres Körpers, welche Rolle spielen Glaubenssätze, Überzeugungen und Meinungen, wie wirken sie auf die Funktionen unseres Organismus? Gibt es irgendwo verborgen in uns Überzeugungen, die mit bestimmten Organen direkt in Verbindung gebracht werden können? Pflegen wir geistige Gewohnheiten, die es schaffen können, ganz bestimmte Funktionen unseres Körpers zu behindern? Halten wir uns an Glaubensmuster, mit denen wir die unerschöpfliche Kraft lenken und ihr unseren Willen aufzwingen wollen? Weg von der organischen, gesunden Funktion, und hin zu ganz bestimmten Beschwerden und Leiden?

Fürchten wir uns vor dem unvorhersehbaren Fluss des Lebens und unternehmen den Versuch, ihn in starre Muster zu zwingen? So wie wir den Flüssen unseres Landes mit begradigten Betten Zwang antun? Ist es das, was unseren Körper und unsere Seele zu Schaden kommen lässt? Boykottieren wir selbst unsere Fähigkeit, uns aus eigener Kraft zu heilen?

Mit dem ganzheitlichen Blick angesehen gibt es solche Muster. Von ihnen stammen die Impulse, mit ihnen stellen wir die Weichen zwischen Wohlbefinden und Siechtum, zwischen Gesundheit und Krankheit.

Ich schreibe aus eigener Erfahrung.

Am eigenen Leib habe ich erfahren, was Heilung aus eigener Kraft bedeutet. Nach schwerem Herzinfarkt lebe ich heute mit Freude und voll Vitalität, als habe es einen Infarkt nie gegeben.

Nicht nur das. Mit einem viel zu hohen Nierenwert, das Damoklesschwert der Blutwäsche bzw. Hämodialyse über mir, regenerierte ich meine Nieren aus eigener Kraft, deren Gewebe zu beinahe 50 Prozent untergegangen war, auf einen Wert von annähernd 100% und überraschte meinen Arzt mit glänzenden Nierenwerten.

Du fragst, wie es möglich sein soll, solche Heilungen durch einen Wandel der Gewohnheiten, Veränderung der inneren Haltung und Entwicklung der eigenen Persönlichkeit zu erreichen? Ja, das ist möglich, die vielen Heilungen aus eigener Kraft beweisen es, auch meine. Aber du hast auch Recht, Selbstheilung durch persönliche Veränderungen allein könnte lange dauern, vielleicht genauso lange wie der Weg in die Krankheit. Es hilft deshalb sehr, dem inneren Wandel praktisches Tun folgen zu lassen.

Ohne innere Veränderung aber geht gar nichts.

An Zorn festhalten ist wie Gift
trinken und erwarten,
dass der Andere dadurch stirbt.

Buddha

Festhalten an Wut, Zorn und Hass.

Stell dir Gewohnheiten wie farbige Fäden in deinem Organismus vor. Die Fäden knüpfen Geist an Seele und Seele an Körper. Sie können weh tun und sogar krank machen, wie etwa das Festhalten an Wut, Zorn und Hass.

Der »Festhalten«-Faden ist sagen wir gelb. So wie alle Fäden wird er an vielen Stellen deines Organismus sichtbar. Jede »gelbe« Stelle im Gewebe ist also wie ein kleiner Spiegel, in dem sich deine Gewohnheit des Festhaltens widerspiegelt. Und plötzlich verstehst du. Alles ist ganz einfach.

Wie heilst du dich aus eigener Kraft?

Was tust du nun mit dem »gelben« Faden? Und mit all den anderen Fäden? Wie veränderst du belastende Gewohnheiten? Wie findest du heraus, wie alles zusammenhängt? Wie verwandelst du belastende Abläufe in gesunde, aufbauende? Wie heilst du dich aus eigener Kraft? Im Kleinen wie im Großen? Lass uns im Blog darüber sprechen.

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